Innovation Journey zum Max-Planck-Institut

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

23.11.2018 | 12:30 Uhr | Journey 2

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald erforscht die physikalischen Grundlagen für ein Fusions­kraft­werk. Ähnlich wie die Sonne soll es Energie aus der Verschmelzung von leichten Atomkernen gewinnen. Mit rund 1100 Mitarbeitern ist das Institut eines der größten Zentren für Fusionsforschung in Europa: Im IPP in Greifswald forscht man an dem großen Stellarator Wendelstein 7-X. Bei Ihrem Besuch in Garching können Sie das Experiment ASDEX Upgrade kennenlernen, eine Großanlage vom Typ Tokamak. ASDEX Upgrade ging 1991 in Betrieb und untersucht Kernfragen der Fusionsforschung unter kraftwerksähnlichen Bedingungen. Damit erarbeitet man die physikalischen Grundlagen für den internationalen Testreaktor ITER, der zurzeit in weltweiter Zusammenarbeit in Frankreich aufgebaut wird, sowie für ein späteres Demonstrationskraftwerk. Anhand von Originalteilen, Modellen und interaktiven Exponaten lässt sich im Besucherzentrum die Geschichte der Fusionsforschung im IPP nachvollziehen.

Dr. Alexander Bock
Experimentalphysiker

Workshop Thema: „Forschen für die Energie der Zukunft – das Fusionsexperiment ASDEX Upgrade“

Der Experimentalphysiker Dr. Alexander Bock wird Sie nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Fusionsforschung durch das IPP führen:
Vom Kontrollraum aus werden die Plasmaexperimente für das Fusionsexperiment ASDEX Upgrade gesteuert. Die Torushalle mit ASDEX Upgrade  ist wegen Experimentierbetrieb derzeit nicht zugänglich!
Im Besucherzentrum zeigen Modelle und Exponate einen Überblick zur Fusionsforschung auf. Dort ausgestellt sind auch die mit dem Nobelpreis gekrönten Arbeiten Max Plancks sowie das einzige Faksimile einer verloren gegangenen Handschrift Plancks.